Bist du jemals an einem Punkt in deinem Leben angekommen, an dem du das Gefühl hattest, dass alles zu viel ist?
Mir ging es jedenfalls so bis ich die Kunst des Yogas in meinem Alltag entdeckte. Wie fragst du dich? Tauche mit mir ein in meine persönliche Yoga‑Reise. Meine Schlafqualität verbesserte sich, Rückenschmerzen nahmen ab und ich hatte mehr Energie im Alltag.
Meine ersten Schritte auf der Yoga-Matte
Ich erinnere mich an meinen erste Yoga-Stunde; das Studio roch nach Weihrauch und die sanften Klänge von meditativer Musik umhüllten mich. Ich war nervös, unsicher, ob diese „Modeerscheinung“ überhaupt etwas für mich sei. Doch als ich meine ersten Atemzüge tief ein- und ausatmete, wusste ich, dass ich beim Yoga etwas Besonderes gefunden habe.
Der Körper spricht, der Geist hört zu
Zunächst waren es die physischen Vorteile, die mich beeindruckten. Die Verspannungen in meinem Nacken und Rücken ließen nach, und mit jeder Asana, die ich meisterte, spürte ich, wie sich mein Körper stärker und geschmeidiger anfühlte. Doch das war nur die Spitze des Eisbergs.
Das ruhige Heben und Senken meines Atems und die gelockerte Nackenmuskulatur waren der Moment, wenn die Anspannung in meinem Körper nachlässt und ich im jetzigen Moment angekommen bin.
Positive Effekte von Yoga außerhalb des Yoga-Studios
Am überraschendsten war, dass sich diese Veränderungen auch in meinem täglichen Alltagsleben bemerkbar machten. Ich wartete ruhiger, hörte länger zu, bevor ich antwortete und fand schnellere Lösungen für meine alltägliche Probleme, auch wenn es nur ein entspannteres reagieren ist wenn man mal wieder auf dem Weg zum Business-Yoga Kunden im Stau steht während der Rush Hour.
Zwei Minuten bewusst atmen helfen mir diese stressigen Situationen im beruflichen Alltag besser zu meistern.
Die tieferen Ebenen des Yoga
Mit der Zeit hat sich Yoga von einer körperlichen Übung zu einer Art zu leben entwickelt. Die Yamas und Niyamas, die ethischen Richtlinien des Yoga, wurden zu Wegweisern in meinem Alltags-Leben. Ahimsa (Gewaltlosigkeit), Satya (Wahrhaftigkeit) und Santosha (Zufriedenheit) sind nur einige der Prinzipien, die mich dazu inspierieren, mein Leben bewusster und erfüllter zu gestalten mit Yoga.
Eine Leidenschaft entstand, die nicht nur meine Körperhaltung, sondern auch meine Lebensweise veränderte.
Yoga schafft eine Gemeinschaft mit Gleichgesinnten
Die Yoga‑Gemeinschaft mit anderen Yogis sowohl vor Ort wie bei mir in Anfangszeiten in Saarbrücken als auch online war ein weiterer unschätzbarer Teil meiner Yoga-Reise. Das gemeinsame Üben schaffte Zugehörigkeit mit anderen Yogis und daraus entwickelten sich echte Freundschaften, die mir besonders geholfen haben als ich viel berufliche Stress hatte.
Yoga hat mich gelehrt, dass es immer Raum für Wachstum und Selbstentdeckung gibt. Auch wenn ich schon so viel durch diese Praxis gelernt habe, weiß ich, dass meine Reise gerade erst begonnen hat. Und das Schöne daran? Yoga hat die Kraft, deine persönliche Welt zu verändern, unabhängig von Alter oder Fitness. Durch fünf Minuten Atemübung am Morgen habe ich mehr Ruhe im Alltag gewonnen.
Beginne noch heute deine eigene Yoga-Reise
Von der Yoga-Matte ins alltägliche Leben integrieren; das ist die Realität nicht nur von mir sondern von vielen meiner Online Kurs Teilnehmer sowie der zahlreichen Teilnehmer meiner Kurse vor Ort oder mit Business Yoga in Unternehmen deutschlandweit.
Wenn du also auf der Suche nach einer Veränderung bist, warum gibst du Yoga nicht eine Chance online oder vor Ort? Ich habe einen ganzen Artikel über Yoga für absolute Anfänger geschrieben mit einer zweiteilige YouTube‑Videoserie.
Teil 1 meiner YouTube-Serie siehst du hier:
… und hier geht es zu Teil 2, der dir dabei hilft damit mit Yoga zu starten:
Es könnte genau das sein, was du brauchst, um deine Welt zum Besseren zu verändern.
Wenn Du darüber nachdenkst, Yoga auszuprobieren, oder wenn Du Dich fragst, ob diese Praxis wirklich einen Unterschied in Deinem Leben machen kann, dann lade ich Dich ein, es selbst zu erleben.
Lass mich gerne wissen du Yoga in deinen Alltag einbaust und die hoffentlich sehr positive Effekte auch spüren kannst!
Namaste,
Deine Sandra von Laja Yoga 🙂
Häufig gestellte Fragen zu Yoga im Alltag
Wie integriere ich Yoga in meinen Alltag, wenn ich morgens keine Zeit habe und abends zu erschöpft bin?
Die Lösung liegt nicht in mehr Zeit, sondern in kleineren Einheiten zu anderen Zeitpunkten. Ich empfehle dir, Yoga nicht als separaten Block zu sehen, sondern als Teil von Übergängen. Drei Minuten nach dem Aufstehen, noch im Schlafanzug, nur Katze-Kuh und eine Vorbeuge. Das weckt deinen Körper sanfter als jeder Kaffee. Mittags, bevor du isst, zwei Minuten Atemübungen am offenen Fenster. Das setzt einen bewussten Schnitt zwischen Vormittag und Nachmittag. Abends, bevor du ins Bett gehst, fünf Minuten Beine an die Wand lehnen. Diese Position beruhigt dein Nervensystem und macht dich schlafreif. Zusammen sind das zehn Minuten über den Tag verteilt, die sich nicht nach Zeitaufwand anfühlen, weil sie an natürliche Übergänge gekoppelt sind. Viele meiner Kursteilnehmerinnen bei LAJA berichten, dass genau diese kleinen Momente mehr bewirken als der wöchentliche 90-Minuten-Kurs, den sie früher nie geschafft haben.
Was mache ich, wenn ich mit Yoga anfangen will, aber total unflexibel bin und mich schäme, mich so steif zu bewegen?
Deine Steifheit ist kein Hindernis, sondern genau der Grund, warum Yoga für dich besonders wertvoll ist. Menschen, die schon beweglich sind, profitieren anders von Yoga als du. Du wirst viel schnellere Fortschritte spüren, weil dein Körper so viel Potenzial hat. In meinen Kursen sehe ich regelmäßig, dass die steifsten Teilnehmenden nach vier Wochen die größten Aha-Momente haben, weil sie plötzlich Bewegungen machen können, die vorher unmöglich schienen. Fange mit Übungen an, die du im Sitzen oder Liegen machst, nicht im Stand. Sitzende Drehung, Schulterkreisen, sanfte Nackendehnung. Da gibt es kein richtig oder falsch, keine Leistung, kein Vergleichen. Und verwende Hilfsmittel ohne schlechtes Gewissen. Ein zusammengerolltes Handtuch unter dem Po, ein Kissen unter den Knien, die Hände auf Bücherstapel statt auf den Boden. Das ist nicht schummeln, das ist intelligent üben. Flexibilität ist nie das Ziel, sondern ein Nebeneffekt. Das Ziel ist, dass du dich besser fühlst.
Wie schaffe ich es, mit Yoga dranzubleiben, wenn ich schon hundert Mal angefangen und wieder aufgehört habe?
Das Problem ist meist nicht deine Disziplin, sondern dass du dir zu viel vornimmst. Jedes Mal, wenn du dir sagst „ab morgen jeden Tag 30 Minuten“, setzt du dich unter Druck, der nach zwei Wochen zusammenbricht. Versuche stattdessen das Minimalprinzip: Verpflichte dich zu einer Minute pro Tag. Wirklich nur eine Minute. Das kann eine Atemübung sein, eine Kindhaltung, ein bewusster Bodyscan im Liegen. Diese eine Minute schaffst du immer, egal wie chaotisch der Tag war. Und meistens bleibst du länger als eine Minute, weil du einmal angefangen hast. Aber selbst wenn nicht, hast du dein Versprechen gehalten. Das baut eine komplett andere Beziehung zu Yoga auf. Nicht als Verpflichtung, die du erfüllen musst, sondern als kleine Zuflucht, die immer da ist. In meinen Online-Kursen arbeite ich viel mit diesem Ansatz, weil ich gemerkt habe, dass Menschen so tatsächlich langfristig dabeibleiben. Nach drei Monaten mit der Ein-Minuten-Regel praktizieren die meisten automatisch 10 bis 15 Minuten, ohne dass es sich nach Aufwand anfühlt.
Kann ich Yoga im Alltag auch mit Kindern machen oder stören die nur?
Kinder können mitmachen oder du machst Yoga sichtbar vor ihnen, dann lernen sie nebenbei, dass Selbstfürsorge normal ist. Ich habe oft erlebt, dass Mütter oder Väter ihre Matte ausrollen und die Kinder klettern auf ihnen herum. Das ist kein gescheitertes Yoga, das ist Alltags-Yoga. Mache dann Übungen, bei denen es nicht stört, wenn ein Kind sich drauflegt. Kindhaltung geht immer, auch mit einem Zweijährigen auf dem Rücken. Sitzende Drehung im Schneidersitz, während das Kind neben dir spielt. Oder binde sie aktiv ein: Kinder lieben Katze-Kuh, die herabschauende Hund, alles was nach Tier klingt. Mache es spielerisch, ohne Perfektionsanspruch. Fünf Minuten gemeinsame Bewegung, bei der du tief atmest und deine Schultern lockerst, sind wertvoller als eine geplante Stunde, die nie stattfindet, weil du auf den perfekten Moment wartest. Ich biete auch speziell Kinder-Yoga an, weil ich weiß, wie wichtig es ist, dass Bewegung zur Familienroutine gehört, nicht zur heimlichen Auszeit.
Brauche ich eine Yogamatte und spezielle Kleidung, um Yoga im Alltag zu praktizieren?
Nein, das ist ein Mythos, der viele abhält. Für Alltags-Yoga reicht ein Teppich, eine Decke oder einfach der Boden. Die meisten Übungen, die du zwischendurch machst, funktionieren im Stehen, im Sitzen auf einem Stuhl oder im Liegen auf dem Sofa. Ich mache morgens meine ersten Dehnungen oft direkt auf dem Schlafzimmerboden, barfuß, ohne Matte. Schulterkreisen, Katze-Kuh im Stehen an der Wand, sitzende Vorbeuge auf der Bettkante. Dafür brauchst du null Equipment. Wenn du am Schreibtisch sitzt, kannst du Nackendehnung, sitzende Drehungen und Atemübungen in deiner normalen Kleidung machen. Jogginghose oder Jeans, völlig egal. Yoga im Alltag heißt gerade, dass du nichts vorbereiten musst. Keine Ausrüstung, kein Umziehen, keine Vorbereitung. Einfach machen. Wenn du merkst, dass du wirklich regelmäßig übst und dir eine Matte Freude machen würde, dann kauf dir eine. Aber mache sie nicht zur Voraussetzung, sonst startest du nie.
Wie merke ich, dass Yoga im Alltag wirklich etwas bringt, wenn ich nur so kurz und unregelmäßig übe?
Die Veränderungen sind oft subtil und kommen schleichend, deshalb übersehen viele sie. Achte auf diese Zeichen: Du greifst seltener zum Schmerzmittel bei Kopfschmerzen, weil du merkst, dass eine Nackendehnung reicht. Du schläfst schneller ein, seit du abends ein paar Minuten Beine hochlegst. Du reagierst in stressigen Momenten ruhiger, weil du automatisch tiefer atmest. Deine Schultern hängen nicht mehr dauerhaft an den Ohren. Du merkst früher, wenn sich Verspannungen aufbauen, und tust sofort etwas dagegen, statt zu warten, bis es richtig wehtut. Das sind keine dramatischen Transformationen, aber genau das ist der Punkt. Yoga im Alltag verändert nicht dein Leben von heute auf morgen, es verändert deinen Umgang mit dem Leben. Nach etwa sechs Wochen regelmäßiger Mini-Praxis beschreiben viele meiner Teilnehmenden ein Gefühl von „ich komme besser durch den Tag“. Das lässt sich schwer messen, aber du spürst es deutlich. Und das ist mehr wert als jede perfekte Asana.


